Über mich

Ich spreche ja lieber vom Lebensportfolio als von einem Lebensweg…
So verwunden meine Pfade waren: von der heimischen Blockflöte und Klavier gings bald zum Stuttgarter Hymnus Knabenchor. Später die Landschaftsgärtnerausbildung und erste Erfahrungen als Chorleiter und in Bands. Engagements als Kirchenmusiker folgten. Mit dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg in der Tasche ging es zum Studium nach Heidelberg und Mannheim und die Muusikaakadeemia Tallinn… Nach dem Studium dann der Ruf als Kulturmanager fürs Goethe-Institut und die Musikhochschule Würzburg für ein Jahr nach Indien. Von dort dann direkt nach Freiburg um als Lehrer meinen Weg zu gehen… und eben weiter zu gehen:
Meine jetzige Arbeit bewegt sich zwischen Konzert und 1:1-Begleitung, zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Klavier und Stimme. Ich glaube daran, dass Musik nicht (nur) zur Unterhaltung da ist – sondern zur Begegnung.
Musik war für mich nie nur etwas zum Anhören. Musik ist immer auch Sprache – eine Möglichkeit, das tief Erlebte auszudrücken, wofür Worte nicht ausreichen.
Meine Musik bewegt sich zwischen New Classic, Filmmusik und freier Improvisation. Neben eigenen Kompositionen entstehen viele Stücke unmittelbar im Moment. Immer bin ich von der Stimmung im Raum inspiriert, manchmal auch einem geäußertem Gedanken, Bild oder Eindruck aus dem Publikum. So gleicht kein Konzert dem anderen.
Ich glaube nicht, dass Musik laut oder virtuos sein muss, um tief zu berühren. Manche beschreiben diese Klänge als schwebend oder sphärisch – für mich sind sie vor allem ehrlich.
Wenn Menschen mir nach einem Konzert erzählen, sie hätten für eine Weile die Zeit vergessen, seien innerlich gereist oder hätten einfach wieder tief durchatmen können, dann ist genau das der Grund, warum ich Musik mache.